Amazon gibt dem Einsatz von AGVs und AMRs in der Logistik Auftrieb. Die Bedeutung der Räder für die ...

07.02.2019

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Im Jahr 2012 beschloss Amazon, 17.500 neue „Mitarbeiter“ bzw. 2.500 Saisonarbeiter und 15.000 Roboter einzustellen. Das waren - und sind auch heute noch - Kiva-Roboter, die von einem Start-up-Unternehmen (Kiva System) aus Massachusetts hergestellt und von Amazon für 775 Millionen Dollar erworben wurden. Diese für die damalige Zeit sehr fortschrittlichen Maschinen sollten in 10 der 50 amerikanischen Lagerhäuser des Unternehmens den Transport von bis zu 340 kg schweren Regalen von einem Ort zum anderen ermöglichen.

Die Roboter folgen einem unsichtbaren Raster, das durch eine auf den Boden gedruckte Sequenz von Strichcodes identifiziert wird. Ein intelligentes System sorgt darüber hinaus, dass es zu keinen Zusammenstößen dieser Roboter kommt.

 

Dank dieser robotergestützten „Helfer“ konnten, gleich von Anfang an, starke Leistungssteigerungen verbunden mit deutlich mehr verfügbarem Platz erzielt werden, da das Unternehmen die Regalabstände auf ein Minimum reduzieren konnte bzw. der Platz für die Durchfahrt von Gabelstaplern und größeren Fahrzeuge nicht mehr erforderlich war.

Die Entwicklung der Robotik in der Logistik

In einem Ende Dezember 2019 - mehr als 7 Jahre nach Einführung der ersten automatisierten Maschinen - von Associated Press veröffentlichten Bericht wird angegeben, dass Amazon Logistics die Präsenz von Robotern in seinen Lagerhäusern schrittweise auf über 200.000 Einheiten erhöht hat.

Dabei handelt es sich nicht mehr nur um „einfache“ Roboter, sondern um Cobots, d. h. um autonome Maschinen, die mit dem menschlichen Personal zusammenarbeiten und basierend auf dem Projekt von Kiva Systems von Amazon Robotics gebaut wurden.

Heute transportieren die Cobots eineinhalb Meter hohe Regalmodule in die Stationen, an denen die Mitarbeiter die Pakete für die Zusammenstellung der Sendungen entnehmen.

Die Zunahme von Robotern in den Lagern von Amazon veranlasst auch andere eCommerce-Betreiber und Logistikunternehmen zu ihrem Einsatz, wobei sie nicht nur in den Kauf von Robotern, sondern auch in die Entwicklung immer ausgefeilterer Modelle für spezifische Anforderungen investieren.

Die Bedeutung der Räder für Roboter und Cobots in der industriellen Logistik

Natürlich muss jedes Bauteil der Roboter und Cobots für den Einsatz in der Logistik auf maximale technische Leistung ausgelegt sein, angefangen bei den Rädern.

Als führendes Unternehmen im Bereich der Räder für industriellen Einsatz setzt Tellure Rôta seit jeher auf Innovation, um seiner Kundschaft Lösungen zu bieten, die mit den Entwicklungen und Bedürfnissen der Branche einhergehen.

Die an die Leistung der Robotersysteme gebundenen Ansprüche 

Die langjährige Erfahrung von Tellure Rôta hat es dem Unternehmen ermöglicht, eine Reihe von gemeinsamen Ansprüche der AGVs, AMRs und anderer Robotersysteme zu ermitteln. Dazu gehören insbesondere:

  • - intensive Nutzung mit hoher Geschwindigkeit über lange Zeiträume
  • - Beibehaltung des Haftungsvermögens während des Handlings
  • - Reduzierung der Fehler in den Steuersystemen
  • - Reduzierung der Abmessungen, sowohl der Höhe als auch des Abrollumfangs
  • - Hohe Tragfähigkeit für spezifische Situationen.

 

Eigenschaften und Vorteile der Lösungen von Tellure Rôta für AGVs, AMRs und Robotersysteme

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Nachstehend einige Lösungen aus dem Angebot von Tellure Rôta, um auf die Anforderungen dieser Branche zu reagieren:

Hochleistungsräder aus Polyurethan und Vulkollan® Covestro:

Sie gewährleisten eine lange Haltbarkeit auch bei intensivem Einsatz bei hohen Geschwindigkeiten.

Räder mit hochrauer Lauffläche und Antriebsräder aus Polyurethan, hergestellt mit spezifischen Gemischen mit starkem Grip:

Sie bieten dem AGV einen hervorragenden Grip beim Beschleunigen, Bremsen und Kurvenfahren, insbesondere bei Feuchtigkeit.

Antriebsräder, die sich durch eine beachtliche Präzision jedes einzelnen Teils auszeichnen, sowohl bei den Metallteilen als auch bei der Profilform der Lauffläche mit spezifischen Designs, die den Kundenanforderungen entsprechend umgesetzt werden:

Wichtige Details für einen präzisen und flüssigen Lauf, um so Fehler in den Steuersystemen auf ein Minimum zu reduzieren.

Last-/Stabilisierungsräder aus Polyurethan mit kleinem Durchmesser und spezifische Gehäuse mit minimaler Gesamthöhe, hoher Tragfähigkeit und kleinem Wenderadius:

Lösungen, um die Höhe der AGVs und den von den Rädern eingenommenen Raum so gering wie möglich zu halten.

Für spezifischere Ansprüche: die maßgeschneiderten Lösungen

Werden die Produkte für die AGVs und AMRs den spezifischen Anforderungen eines Unternehmens nicht mehr gerecht, können die technischen Mitarbeiter der Konstruktionsabteilung von TR Lab - das moderne Labor von Tellure Rôta - in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden auf entsprechende Anfrage maßgeschneiderte Lösungen für spezifische Handhabungsprobleme zu entwickeln.



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